- Inhouse-Schulung
- zertifiziert
- 8 Monate
- 3.850 €
Maßgeschneiderte Konfliktlösung direkt in Ihrem Unternehmen
Ihr Eingangstor zum erfolgreichen Abschluss im Bereich der Wirtschaftsmediation
Willkommen bei IKOME | Steinbeis Mediation, Ihrem kompetenten Partner für hochwertige Ausbildungen im Bereich der Mediation und des Konfliktmanagements. Die Ausbildung Wirtschaftsmediation legt besonderen Wert auf praxisorientierte Vermittlung der Inhalte. Dabei handeln wir nach dem Leitsatz „so viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich“. Die Inhalte sind speziell auf die Bedarfe der Konfliktlösung mit wirtschaftlichen und organisationalen Kontext ausgerichtet. Die Simulationen und Case Studies stammen alle aus dem Kontext der innerbetrieblichen und der zwischenbetrieblichen Mediationspraxis. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Bewältigung typischer Herausforderungen im Wirtschaftskontext, wie "geschickte Fälle", der Einbindung von Anwälten in das Verfahren und Machtunterschiede aufgrund von unterschiedlichen Hierarchieebenen. Die Leitung der Ausbildung erfolgt durch erfahrene Wirtschaftsmediatoren, die praxisnahes Wissen vermitteln. Unsere erfolgreiche Weiterbildung wurde bereits über 140 Mal durchgeführt und zählt über 1500 Absolventen aus dem Mittelstand sowie Vertreter von DAX 30-Unternehmen zu ihren Alumni.
Im Erfolgsfall schließt die Ausbildung mit der Erteilung eines anerkannten CAS (Certificate of Advanced Studies) "Wirtschaftsmediation (Steinbeis)" der Steinbeis+Akademie an der Steinbeis-Hochschule ab.
Was ist Mediation?
Wirtschaftsmediation ist ein Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktlösung in Unternehmen und wirtschaftlichen Kontexten. Die Methoden und Prinzipien sind auch in Verwaltungen und NGO’s einsetzbar. Ein neutraler Mediator unterstützt die Parteien dabei, gemeinsam Lösungen zu finden:
- Konfliktlösung ohne Gerichtsverfahren
- Neutraler Vermittler unterstützt die Parteien
- Ziel: Einigung, die Geschäftsbeziehungen erhält
- Einsatzbereiche: z.B. Vertragsstreitigkeiten, innerbetriebliche Konflikte, Geschäftspartnerstreitigkeiten, Teamkonflikte, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen
Praxisnahe Schulungen und Übungen
Bei uns steht die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Wir bieten realistische Simulationen und praktische Übungen, damit Sie Mediationsfähigkeiten entwickeln, die in der realen Welt effektiv sind.
Erfahrene Ausbilder und Mediatoren:
Unsere Ausbilder sind erfahrene Mediatoren, die ihre Expertise und Erfahrung gerne mit Ihnen teilen, um Ihr Können auf ein höheres Niveau zu heben.
Flexible
Stundenpläne:
Wir verstehen, dass jeder unterschiedliche Verpflichtungen und Bedürfnisse hat. Daher bieten wir flexible Kurszeiten, damit Sie Ihre Ausbildung bequem in Ihren Zeitplan integrieren können.
Warum eine Inhouse Mediationsausbildung (Wirtschaft)?
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag, doch ungelöste Spannungen können die Produktivität und das Betriebsklima erheblich beeinträchtigen. Eine Inhouse Mediationsausbildung mit Schwerpunkt Wirtschaft bietet Unternehmen die Möglichkeit, interne Konfliktlösungskompetenzen gezielt aufzubauen. Durch praxisnahe Schulungen lernen Ihre Mitarbeitenden, wie sie Konflikte frühzeitig erkennen, professionell vermitteln und nachhaltige Lösungen entwickeln können.

Arbeitgeberfinanzierte Weiterbildung
Nutzen Sie die Vorteile unseres AZAV-zertifizierten Bildungsurlaubs!
Unsere AZAV-Zertifizierung garantiert höchste Bildungsqualität und ermöglicht es Arbeitnehmenden, zusätzliche freie Tage für ihre berufliche Weiterentwicklung zu nutzen. Ob als Bildungsurlaub, Bildungszeit oder Bildungsfreistellung – diese Maßnahme unterstützt Sie dabei, neue Fähigkeiten zu erwerben. In vielen Fällen übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für AZAV-anerkannte Weiterbildungen, sodass Sie sich ganz auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung konzentrieren können.
Ausbilder und Trainer der Inhouse Mediationsausbildung
Prof. Dr. Gernot Barth
Gernot Barth ist Professor für Konfliktmanagement und Mediation an der Fakultät Business & Economics der Steinbeis-Hochschule. Er ist Direktor der Akademie für Mediation, Soziales und Recht (AKASOR) und Leiter des Steinbeis Beratungszentrum Wirtschaftsmediation sowie der IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG. Er ist Mediator und Ausbilder für Mediation (BM®), Supervisor, Coach und Organisationsberater. Als Experte für außergerichtliches Konfliktmanagement, innerbetriebliche Mediation und Mediation in Teams ist er seit gut 20 Jahren für Unternehmen der freien Wirtschaft und den öffentlichen und sozialen Bereich tätig.
Dipl.-Soz.päd. Sosan Azad
Sosan Azad ist Diplom-Sozialpädagogin, interkulturelle Trainerin, Mediatorin und Ausbilderin (BM®). Als Geschäftsführerin der StreitEntknoten GmbH bietet Sie seit über 15 Jahren vielfältige Leistungen in den Bereichen Mediation, Supervision, Coaching und Moderation, als auch der Prozessbegleitung und Organisationsberatung an. Sie ist u.a. akkreditierte Team-Management-System-Trainerin (TMS), Expertin für interkulturelles Konfliktmanagement sowie für die Mediation, Moderation und Supervision in Teams und Gruppen.
RA Uwe Bürgel
Uwe Bürgel ist Wirtschafts- und Familienmediator mit dem Schwerpunkt Familienunternehmen. Er ist anerkannter Mediator und Ausbilder für Mediation BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation e.V.) und NCRC (National Conflict Resolution Center, San Diego, USA) sowie Mediations-Supervisor. Er hat viele Jahre als Rechtsanwalt und Interim Manager im asiatischen Ausland gearbeitet und ist heute vornehmlich in der Mediation und Supervision aktiv.
Abschluss als Wirtschaftsmediator (m/w/d)
Die Einsatzmöglichkeiten als Wirtschaftsmediator sind vielfältig und bieten die Chance, in unterschiedlichen Branchen und Kontexten tätig zu werden:
Vorteile einer Inhouse Mediationsausbildung
- Konfliktprävention und -lösung: Reduziert Streitigkeiten und fördert ein harmonisches Arbeitsklima.
- Kostenersparnis: Externe Mediatoren sind teuer – interne Kompetenzen sparen langfristig Kosten.
- Maßgeschneiderte Schulung: Anpassung an unternehmensspezifische Herausforderungen und Bedürfnisse.
- Stärkung der Unternehmenskultur: Förderung von Kommunikation, Teamarbeit und Vertrauen.
- Zertifizierte Weiterbildung: Die Mediationsausbildung ist zertifiziert gemäß ZMediatAusbV
Zugangsvorraussetzungen
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine
abgeschlossene Berufsausbildung und einschlägige Berufserfahrung von mind. 3 Jahren.
Bei Abweichungen ist eine Einzelfallprüfung notwendig.
Ablauf der Inhouse Mediationsausbildung (Wirtschaft) in Ihrem Unternehmen
Als Qualitätsanbieter für Mediationsausbildungen ist uns ein intensiver und strukturierter Lernprozess sehr wichtig. In über 140 Ausbildungen mit dem gleichen Trainerstamm haben wir den Ausbildungsablauf immer weiter optimiert und weiterentwickelt. So können Sie nun auf eine perfekt abgestimmte modular aufgebaute Ausbildung zählen, die bereits zahllose Führungskräfte aus Dax-Unternehmen und dem Mittelstand hochzufrieden zu Mediatoren entwickelt hat. Die Ausbildung besteht aus 6 Modulen, die jeweils etwa 4-6 Wochen Abstand voneinander haben, um Ihnen die Gelegenheit zu geben, die erlernten Inhalte und Techniken im Alltag anzuwenden. Anschließend kehren Sie wieder in den geschätzten Trainingsbereich zurück, reflektieren das Erlebte, erlernen wieder neue Methoden und erhalten zusätzliche Impulse. Die Inhalte unserer Lernplattform geben Ihnen de Möglichkeit die Inhalte noch weiter zu vertiefen. Außerdem erhalten Sie einen Volltext-Archiv-Zugriff auf sämtliche Ausgaben des auflagenstärksten Fachmagazins für Konfliktmanagement und Mediation „Die Mediation“, welches von unserem Unternehmen herausgegeben wird.
Auf diese Weise verfestigen sich die Inhalte ganz automatisch und sie gehen in Ihr tägliches Handlungsrepertoire über. Das Trainingssetting ist stets so abgestimmt, dass wir maximal 12 Teilnehmende in eine Ausbildungsgruppe aufnehmen. Somit ergeben sich optimale Gruppengrößen für Übungen, Reflexion aber auch die Grundlage für einen wertvollen Lerngruppenentwicklungsprozess werden dadurch gelegt.
Wir folgen unserem Leitsatz „Bei uns lernen Sie mediieren, nicht referieren.“ Das heißt, wir vermitteln so viel Theorie wie nötig und so viel Praxis wie möglich, da Mediation in allerhöchstem Maße eine Handlungskompetenz ist, die es durch Handeln und Erfahren zu entwickeln gilt.
Inhalte der Mediationsausbildung (Wirtschaft)
Modul 1
Grundlagen der Mediation
- Grundzüge der mediativen Arbeitsweise, Grundprinzipien und Idee der Mediation
- Geschichte, historische Wurzeln und Entwicklung der Mediation
- Selbsterfahrung von Mediation
- Erarbeitung der wesentlichen Unterschiede zu anderen Konfliktlösungsverfahren wie Gerichts-, Schlichtungs- und Schiedsverfahren, Abgrenzung zu Therapie und Beratung, Gewaltfreie Kommunikation
- Haltung des Mediators
- Aufgaben und Rollen des Mediators
- Überblick über die Phasen der Mediation
Modul 2
Konfliktdynamik - Rolle und Haltung, Konfliktkompetenz
- Konflikte verstehen (Typologien von Konflikten, verschiedene Konflikttiefen und ihre Bearbeitungsmöglichkeiten, Konfliktanalyse, Konflikteskalation, Dynamik und Stufen, Funktionen von Konflikten innerhalb der Konfliktparteien und innerhalb der Gesellschaft)
- „Das Eigene“ in der Mediation (eigene Konfliktverhalten erkennen und die Auswirkungen auf den Mediationsprozess verstehen)
- Mediationsmodelle (Vorstellung und Erarbeitung unterschiedlicher Ansätze, Modelle sowie das Harvard-Konzept, Entwicklung eines eigenen, persönlichen "Mediationsstils")
- Systemisches Arbeiten (Modell und Umsetzung in der Mediation, mediatives Konfliktverständnis)
- Selbstbehauptung, Wechselbezüglichkeit und Gemeinsamkeiten in der Mediation, Ressourcen in Konflikten erkennen und im Mediationsprozess nutzen
- Psychologie der Wahrnehmung, Umgang mit unterschiedlichen Konfliktperspektiven
- Erfahrung, Reflexion und Umgang mit der Neutralität und Allparteilichkeit
- Umgang mit den eigenen Emotionen und Emotionen der Medianden
- Sicherung der Vertraulichkeit im Fall von Vor- und Einzelgesprächen
- Transformatorisches Arbeiten (Veränderung von Kommunikationsmustern der Medianden)
Modul 3
Die Kunst des Fragens
- Kommunikationstechniken (Theorie der Kommunikation, Kommunikationsmuster und -verlauf in der Mediation, einzelne Techniken wie Paraphrasieren, Fokussieren, Partialisieren, Konkretisierung)
- Aktives Zuhören als Grundlage mediativen Fragens
- Einführung in die Technik des Fragens, Sinn von Fragen im systemischen Sinn - warum es besser ist, als Mediator zu fragen, anstatt Ratschläge zu geben
- ressourcenorientierte Hypothesenarbeit in der Mediation, Auswege aus festgefahrenen Konfliktmustern und Problemorientierung
- Fragematrix - das "Neun-Felder-Modell" in der Mediation
- Fragen zur Selbstbehauptung (mit reflexiven Fragen die Medianden in ihrer Wirklichkeit abholen, Interessen und Bedürfnisse erarbeiten, Ressourcen erkennen)
- Fragen zur Wechselbezüglichkeit (zirkuläres Fragen in der Mediation - Perspektivenwechsel durch Fragen)
Umgang mit Widerständen in der Mediation - Fragen zum Entwickeln von Lösungen, Bewerten und Verhandeln
Modul 4
Mediation in Organisationen und Teams
- Pre-Mediation (Vorbereitung innerbetrieblicher Mediationen, Einbindung von Mitarbeitern und Schaffung einer Arbeitsgrundlage für den Mediationsprozess)
- Geschickte Fälle (Auftragsklärung mit dem Initiator der Mediation, Klärung der Rahmenbedingungen für den Mediationsprozess, insb. Ergebnisoffenheit, Freiwilligkeit und Vertraulichkeit)
- Delegierte im Mediationsprozess (Umgang mit Vertretern in der Mediation, Einbindung der "Vertretenen", zum Beispiel von Mitarbeitern in der jeweiligen Abteilung sowie möglicher weiterer Interessensgruppen
- Mehrparteienmediation (Umgang mit Großgruppen in der Mediation, zum Beispiel bei Teamkonflikten)
- Visualisierungs- und Kreativitätstechniken (Grundlagen der Visualisierung, einzelne Visualisierungsmethoden und -techniken, Grundlagen der kreativen Lösungsfindung)
- Mediation in Organisationen (Zusammenhänge von Mediation und Organisationsentwicklung, systemische Mediation)
Modul 5
Zwischenbetriebliche Mediation und die Rolle des Rechts in der Mediation, Anwalt in der Mediation
- Besonderheiten und Kontext zwischenbetrieblicher Mediation
- Conflict Screening
- Besonderheiten unterschiedlicher Settings in der Mediation, insb. Shuttle-Mediation, telefonische Mediation
- Einbeziehung Dritter (z. B. Steuerberater, Gutachter/ Sachverständige)
- Abgrenzung von Mediation zu anderen Streitbeteiligungsverfahren
- Rolle des Rechts in der Mediation (Einfluss des MediatG auf Ablauf und Inhalt der Mediation)
- Rechtlicher Rahmen der Mediationstätigkeit (Vorgaben der Grundberufe, Rechtsdienstleistungsgesetz und unerlaubte Rechtsberatung, Sozietätsbildung)
- Tätigkeitsbeschränkungen und Tätigkeitsverbote für den Mediator
- Rechtliche Fragestellungen der Einleitung eines Mediationsverfahrens (Mediationsklauseln, Parteivereinbarung/Ad hoc-Mediation)
Modul 6
Kurzzeitmediation, Online-Mediation und Mediationspraxis, Kolloquium
- Kürzen, aber wo? (Phasenmodell der Mediation und dessen Grenzen in der Kurzzeitmediation)
- Einzelgespräche (Sinn und Zweck sowie Gefahren und Risiken von Einzelgesprächen)
- Marketing und Akquisition (wettbewerbsrechtliche Fragen, unternehmensinternes Marketing für Inhouse-Mediatoren/Führungskräfte) Verfahrensmanagement
- Ergebnissicherung (Umsetzung und transformatorisches Arbeiten in der Kurzzeitmediation)
- Co-Mediation - das Arbeiten im Mediatorenteam, Modelle der Zusammenarbeit, Ressourcen für den Mediationsprozess, Fallstricke
- Formen der Online-Konfliktlösung (synchrone und asynchrone Online-Mediation, hybride Verfahren)
- Online-Mediationstechniken (Techniken der text- und videobasierten Online-Kommunikation, Verfahrenssteuerung und Zeitmanagement)
- Entwicklung einer persönlichen "Zielvereinbarung" für die nächsten Schritte nach der Ausbildung
- Kolloquium
Modul 7
Online-Mediation
- Alles rund um Technik
- Unterschiede zwischen Online- und Präsenzkommunikation
- Die Anbahnung in der Online-Mediation – Kontakt und Kontrakt virtuell meistern
- Wie positioniere ich mich als Mediator im virtuellen Raum?
- Chancen und Hürden der Online-Mediation
- Besonderheiten der Online Mediation innerhalb der Mediationsphasen
- Tools zur Visualisierung in jedem Schritt
- Systemische Ansätze in der Online-Mediation
- Die Rolle des Mediators zwischen zwei Terminen
- Online-Vereinbarungstechniken
- Hybride Varianten
Warum IKOME | Steinbeis Mediation für die Inhouse Mediatorausbildung wählen?
Qualifizierte Dozenten
Unsere Dozenten sind erfahrene Mediator/innen und Expert/innen auf ihrem Gebiet. Sie bieten praxisnahe Schulungen und Unterstützung.
Flexibles Lernmodell
Wir bieten verschiedene Kursmodelle an, darunter Vollzeit-, Teilzeit- und Online-Optionen, um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.
Karrieremöglichkeiten
Die Mediationsausbildung Leipzig eröffnet vielfältige berufliche Möglichkeiten in den Bereichen Mediation, Konfliktmanagement und mehr.
Aufbau und Vertiefung
Sie können verschiedene Schwerpunkte für Ihre Vertiefungsmodule in der Mediationsausbildung in Leipzig wählen. Erforschen Sie die spezifischen Aspekte von Mediation in der Wirtschaft, in der Familie und sozialen Handlungsfeldern, im Akzeptanzmanagement in Planung und Bau sowie im interkulturellen Kontext!
Maximal 20 Teilnehmende
Unsere Ausbildungsgruppe ist auf maximal 20 Teilnehmende begrenzt, um eine angenehme Lernatmosphäre zu gewährleisten und ausreichend Gelegenheit zum Üben zu bieten. Im Rahmen der Ausbildung stellen wir Ihnen umfangreiche Schulungsunterlagen zur Verfügung.
Lizensierung beim Bundesverband
Mediation e.V. (BM®) Das Zertifikat "zertifizierter Mediator (m/w/d)", der IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG bildet die Basis für die Anerkennung als Mediator BM® (Bundesverband Mediation) sowie weiterer Verbandslizensierungen.
Zielgruppe der Mediationsausbildung (Wirtschaft)
Erfolgreich Konflikte lösen – für Führungskräfte, Personaler, Geschäftsführer und Juristen
In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt sind Konflikte unvermeidlich. Führungskräfte müssen daher die Fähigkeit besitzen, flexible und maßgeschneiderte Lösungen zu finden, anstatt sich auf starre Vorgaben zu verlassen. Personalverantwortliche sind häufig die ersten, die mit Konflikten konfrontiert werden, während Geschäftsführer sicherstellen müssen, dass ihre Entscheidungen von allen akzeptiert werden. Juristen wiederum profitieren von einer erweiterten Perspektive auf Verhandlungsführung, die ihre Arbeit bereichert und ihre Fähigkeiten in der Konfliktlösung stärkt. Die Mediationsausbildung bietet praxisnahe Techniken, um Konflikte konstruktiv und interessenorientiert zu lösen – eine essentielle Kompetenz für nachhaltigen beruflichen Erfolg.
Unsere Gesellschaft wird immer individueller – ein Megatrend, der auch das Arbeitsumfeld und die beruflichen Erwartungen verändert. Mitarbeitende wünschen sich zunehmend maßgeschneiderte Lösungen, sei es in Bezug auf „Home Office“, persönliche Entwicklungsziele oder Verantwortungsbereiche.
Standardisierte Lösungen nach dem „Schablonenprinzip“ greifen nicht mehr, da unterschiedliche Erwartungen aufeinandertreffen. Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, diese Konflikte effektiv und interessenorientiert zu lösen. Dabei erwarten Mitarbeitende immer häufiger, dass Konflikte nicht einfach hierarchisch entschieden werden, sondern dass ihre Interessen berücksichtigt und sie aktiv in den Lösungsprozess eingebunden werden.
Wie Führungskräfte diesen Wandel gestalten und mediative Gesprächstechniken erfolgreich in ihren Führungsalltag integrieren können, erfahren sie in unserer Ausbildung zum Wirtschaftsmediator.
In der dynamischen und unsicheren VUCA-Welt (Volatilität, Ungewissheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit) sind Unternehmer gefordert, schnell zu handeln und dennoch tragfähige Entscheidungen zu treffen. Damit diese Entscheidungen von Führungskräften und Mitarbeitenden unterstützt werden, ist es entscheidend, verschiedene Perspektiven zu verstehen.
Die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator vermittelt Unternehmern genau diese Fähigkeit: Sie lernen, Perspektivenwechsel aktiv zu gestalten und eine allparteiliche Haltung einzunehmen. Dies stärkt nicht nur die Unternehmenskultur, sondern hilft auch, Konflikte konstruktiv zu lösen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen – zum Vorteil des gesamten Unternehmens und seiner Mitarbeitenden.
Juristen lernen bereits zu Beginn ihrer Ausbildung, Sachverhalte zu analysieren, Gesetze auszulegen und darüber zu entscheiden, welche Seite „Recht bekommt“. Die Mediation hingegen verfolgt einen alternativen Ansatz: Sie setzt auf außergerichtliche Konfliktlösungen und wurde durch die EU-Richtlinie 2008/52/EG gezielt gefördert. In den folgenden Jahren haben alle Mitgliedsstaaten der EU diese Regelungen in nationales Recht überführt, um Gerichte zu entlasten und neue Lösungswege zu schaffen.
In Deutschland sind die Fallzahlen in Zivilrechtsprozessen seit Jahren rückläufig – ein deutliches Zeichen dafür, dass außergerichtliche Verfahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Für Juristen bietet eine Weiterbildung in Wirtschaftsmediation nicht nur neue berufliche Perspektiven, sondern auch eine wertvolle Erweiterung ihrer Denkweise. Sie lernen, Konflikte nicht nur rechtlich zu bewerten, sondern als allparteiliche Vermittler nachhaltige Lösungen zu finden – eine Kompetenz, die ihre Verhandlungsmöglichkeiten erweitert und neue Tätigkeitsfelder eröffnet.
Wie die Mediationsausbildung Ihre beruflichen Fähigkeiten stärkt
- Sie erweitern das Repertoire Ihrer Verhandlungskompetenzen.
- Sie erlernen die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts.
- Lernen Sie, dass was keiner kann: Konflikte zu lösen, bei denen alle nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen und die Flucht ergreifen.
- Lernen Sie Ihr eigenes Konfliktverhalten zu reflektieren und zu regulieren.
- Mit der Ausbildung Wirtschaftsmediation können Sie Konflikte systematisch analysieren, Konfliktdynamiken erkennen, brechen und einer Lösung zuzuführen.
- Sie unterstützen Ihre Persönlichkeitsentwicklung und entwickeln eine offenere Haltung in Konflikten.
- Sie lernen, Organisationen so zu gestalten, dass sie konfliktresilienter sind.
- Persönlich entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten weiter, Bedürfnisse von Menschen zu erkennen und diese in Ihren Verhandlungslösungen abzubilden.
- 18 Tage Weiterbildung Mediation für Ihre persönliche Entwicklung mit fortwährendem Feedback von den besten Mediatoren Deutschlands und der Peergruppe.
- Ein fertiges Konzept für die Lösung Ihrer Konfliktthemen, die Sie schon immer verstehen, bearbeiten oder lösen wollten.
- Erwerben Sie den Titel Zertifizierter Mediator gemäß Mediationsgesetz mit Schwerpunkt Wirtschaft und erweitern Sie Ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Buchen Sie Ihren Platz in der nächsten kostenfreien Infoveranstaltung!
Infoveranstaltungen
- am 17.04.2026 Zur Anmeldung
- am 08.05.2026 Zur Anmeldung
- am 05.06.2026 Zur Anmeldung

Ansprechpartnerin Bianca Pankau
Möchten Sie mehr über unsere Mediationsausbildung in Leipzig an der Steinbeis Akademie IKOME erfahren?
Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Sie bei der Anmeldung zu unterstützen.
Hohe Straße 11
04107 Leipzig
Tel.: 0341 22 54 13 50
Fax: 0341 22 54 13 51
Mail: kontakt@ikome.de
Kontaktformular
Fragen und Antworten
zur Mediationsausbildung Inhouse
Das Ziel der Mediationsausbildung in Leipzig ist es, Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf vorzubereiten, professionelle Mediatorinnen und Mediatoren zu werden, die Konflikte in verschiedenen Kontexten erfolgreich lösen können.
Die Ausbildung dauert 6 Monate mit einem Umfang von 130 Stunden (gemäß ZMediatAusbV).
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung.
Bei Abweichung ist eine Einzelfallprüfung notwendig.
Die Ausbildung ist zertifiziert nach den Rahmenbedingungen des Mediationsgesetztes in 130 Stunden gemäß ZMediatAusbV.
Auch wenn der Beruf des Mediators noch relativ neu ist, eröffnen sich zunehmend attraktive Chancen einer beruflichen Tätigkeit. Ansätze finden sich derzeit im Familien-, Beratungs-, Schulungs- und Organisationsbereich ebenso wie in der Wirtschaft. Darüber hinaus verbreitet sich die Mediation im öffentlichen Sektor wie z.B. im Planungsbereich. Einsatzfelder bieten sich auch bei Bürgerbeteiligungsprojekten oder bei Konflikten in der Nachbarschaft bzw. zwischen Mietparteien.
Für freiberufliche Berufsgruppen wie Rechtliche Betreuer, Psychologen, Therapeuten, Organisationsberater oder Rechtsanwälte etc. ist Mediation eine sinnvolle Ergänzung zur eigenen Tätigkeit.
Die Gesamtausbildung inklusive Unterlagen kostet 2.600,00 €.
Passende Förderstrategien finden zukünftige Teilnehmer am besten mit Hilfe des Förderassistenten der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unter: www.foerderdatenbank.de
Zudem sind zinsfreie Raten möglich.
Absolventen eines bei uns bereits vollständig absolvierten Ausbildungskurses erhalten 10% Rabatt!



