Ausbildung Steinbeis-Berater Konfliktmanagement

  • berufsbegleitend
  • 8 Monate
  • Zertifikat der Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule
  • 3.900,00 €
  • über 100 erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen
  • projektbegleitende Ausbildung
  • langerfahrene Trainer im Konfliktmanagement
  • interdisziplinäre Ausbildung

Die Ausbildung Steinbeis-Berater Konfliktmanagement zielt auf die systematische Bearbeitung von Konflikten in Organisationen ab. Die Aufgabe des Beraters ist es, zunächst das Unternehmen bzw. die Organisation in Ihrem Aufbau und Ablauf zu analysieren, Prozessschritte zu entwickeln und abschließend eine Plattform zu schaffen, in der die Organisation für sich selbst ein Konfliktmanagementsystem entwickelt und selber über den Umgang mit Konflikten entscheidet. Die Basis ist dabei das Unternehmen bzw. die Organisation. Mit Hilfe von Interventionsmöglichkeiten wie Werkzeuge zur Umsetzung von Konfliktmanagementsystemen (Fragetechniken, Instrumente usw.), der Prozesssteuerung und Strukturierung des Konfliktmanagementverfahrens sowie der Implementierung von Konfliktmanagementsystemen können die unterschiedlichen Unternehmensperspektiven zusammengeführt und Lösungen entwickelt werden. Neben diesen komplexen Aufgaben werden auch hohe Anforderungen an die Person des Beraters gestellt. Dazu gehören die Fähigkeit zum strategischen Denken, Rollenklärung, die innere Einstellung und Haltung sowie das eigene Reflexionsvermögen.

Ihr Nutzen

  • projektbegleitende Ausbildung
  • Entwicklung des eigenen Konfliktmanagementsystem für eine Organisation
  • fachlichen Input zu einzelnen Themenschwerpunkte (bspw. Projektmanagement, Change-Management, Konfliktmanagement usw.)
  • interdisziplinäre Ausbildung
  • systematische Bearbeitung zur Implementierung eines umfassenden Konfliktmanagement

 

Zielgruppe (m/w)

Die Ausbildung richtet sich an kleine, mittelständische, aber auch große Unternehmen. Die Teilnehmer sollen mit Abschluss der Ausbildung einen Werkzeugkoffer in der Hand haben und selbst entscheiden können, welches Werkzeug für welche Konfliktsituation eingesetzt werden kann.

Neben Geschäftsführern, Abteilungsleitern, Personalern ist die Ausbildung auch für freiberufliche Berufsgruppen wie Berater, Mediatoren, Coaches eine interessante, sinnvolle Ergänzung zur eigenen Tätigkeit.

Modulinhalte
Modul 1: Grundlagen der Kommunikation, Moderation und Mediation in Projekten
  • Arbeitsgrundlage in der Ausbildung
  • Projektanforderungen
  • Konfliktfelder und Methoden der Konfliktbearbeitung im öffentlichen Bereich
  • Selbsterfahrung als Konfliktvermittler
  • Unterschiede der Verfahren
  • Haltung des Moderators und Mediators
  • Ressourcenorientierte Hypothesenarbeit zur Bearbeitung von Konfliktszenarien
  • Phasen der Mediation
  • Kommunikationstechniken der Moderation und Mediation
  • Anwendungsfelder und Praxisbeispiele
  • „3 Säulen der Mediation“
Modul 2: Vom Fach- zum Prozessexperten, Rolle und Haltung, Konflikte- und Konfliktdynamik, Gruppendynamik
  • Grundlagen
  • Moderation von Gruppen
  • Methodik und Techniken
  • Die eigene Rolle in Konflikten
  • Ziel der Kommunikation bei komplexen Großprojekten
  • Konflikt im öffentlichen Bereich
  • Großgruppenkonflikte Selbstbehauptung in Gruppen
  • Emotionen – Grundlage
  • Emotionsmanagement
  • Ressourcen in Konflikten erkennen und im Mediationsprozess nutzen
  • Neutralität und Allparteilichkeit
Modul 3: Methoden und Techniken: Kommunikation, Moderation und Mediation
  • Grundlagen mediativen Fragens
  • Fragemodell
  • Vertiefung: Hypothesenarbeit
  • Fragematrix
  • Fragen zur Selbstbehauptung
  • Fragen zur Wechselbezüglichkeit
  • Umgang mit Widerständen in der Mediation
  • Lösungsfragen
Modul 4: Frühe Bürgerbeteiligung, Aktivierung und Aufrechterhaltung von Dialogen, Strukturierung und Design von Beteiligungsverfahren , Online-Tools zur Projektvorbereitung
  • „Pre-Projekt“
  • Auftragsklärung
  • Verfahrensmanagement
  • Formen der Online-Konfliktlösung
  • Wahrnehmung „online“
  • Online-Moderation
  • Machtungleichwichte
  • Arbeitsbasis
  • „Spezialfälle“ und „Klassikern“
  • Akzeptanzmanagement
  • Planspiel
Modul 5: Moderations- und Mediationsmethoden für Großgruppen und Teams, Co-Mediation, Üben am „großen Planspiel“
  • Methoden für die Kommunikation und Konfliktbearbeitung in Großgruppen
  • Bürgerbeteiligung
  • Zeitmanagement
  • Gruppendynamik
  • Delegierte im Mediationsprozess
  • Mediation mit der „Gesellschaft“
  • Moderationstechniken
  • Visualisierung
  • Kreativitätmethoden, Voraussetzungen für kreative Prozesse schaffen
  • Methoden zur Bewertung von Lösungsvarianten
  • Co-Mediation
Modul 6: Ergebnissicherung, Begleitung der Projektumsetzung, Recht in der Mediation, Anknüpfung an formelle Planungsverfahren
  • Vereinbarung und Umsetzung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Marketing und Akquisition
  • Recht und Mediationsgesetz
  • Umsetzung in die Praxis