Die Klärungshilfe ist ein Konfliktlösungsverfahren bei hocheskalierten und emotionalen Konflikten, das von Christoph Thomann entwickelt wurde. Klärungshilfe kommt besonders bei Konflikten in Berufen zur Anwendung. Für alle Berufsgruppen, die mit Hocheskalation in Berührung kommen, ist Klärungshilfe geeignet. Vor allem bei Konflikten zwischen Mitarbeitern oder zwischen Mitarbeitern und Führungskräften in Wirtschaftsunternehmen und sozialen Einrichtungen bzw. Wohlfahrtsverbänden kann Klärungshilfe zur Klärung eines Konflikts beitragen. Die Klärungshilfe bedient sich mediativer Elemente, indem die Streitparteien eine einvernehmliche und gute Lösung suchen.

Was ist der Unterschied zwischen Klärungshilfe und Mediation?

Bei der Klärungshilfe handelt es sich um ein Verfahren zur Klärung von Konflikten und nicht zur vordergründigen Lösung. Die Klärung – also die Analyse der emotionalen Hintergründe – bildet dabei die Grundlage für eine Lösung. In einer Klärungshilfe werden schwierige Gefühle aufgearbeitet, indem nicht nur die Sachebene wie in der Mediation, sondern in erster Linie die Beziehungsebene durchdrungen wird. Klärungshilfe kommt zumeist im beruflichen Kontext zum Einsatz, nämlich überall dort wo hierarchische Strukturen und Teamkonflikte existieren.

Was ist das Besondere an unserer Ausbildung zur Klärungshilfe?

  • 17-tägige Ausbildung in Mitteldeutschland
  • Durchführung bei dem IKOME-Mediationsinstitut mit langjährig erfahrenen Trainern
  • Qualitative Ausbildung mit Ihrem Trainer Tilman Metzger (zertifizierter Klärungshelfer, Mediator und Ausbilder BM®)
  • Inhaltlicher Schwerpunkt Teamklärung/ Konflikte in Teams
  • Assistenz bei Klärungen der Lehrgangsleitung (fakultativ)
  • Telefoncoaching der Lehrgangsleitung zu Praxisfällen (fakultativ)
  • Zertifikat der Steinbeis + Akademie der Steinbeis-Hochschule „Klärungshelfer/in (Steinbeis)“
  • Lizensierung beim Bundesverband Mediation e. V. (BM®) für Teilnehmende mit einer Mediationsgrundausbildung von 120 Stunden

Zugangsvoraussetzungen

Abgeschlossenes Hochschulstudium oder Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung. Bei Abweichung ist eine Einzelfallprüfung notwendig.

Zielgruppe (m/w)

Personaler und Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen, Sozialpädagogen und Leitungskräfte in Organisationen und sozialen Einrichtungen, Psychologen, ausgebildete Mediatoren

Umfang und Lerninhalte

Dieser Aufbaukurs vermittelt durch sein ausgefeiltes Konzept den Teilnehmenden die Erfahrung von bis zu sechs echten Konfliktklärungen in der Rolle als Klärungshelfer (m/w), Konfliktpartei und Assistent. Sie setzt dadurch einen starken Impuls für die Konfliktarbeit der Teilnehmenden.

Die Rollenspiele im Rahmen des Lehrganges werden fast ausschließlich auf der Grundlage der Konflikte entwickelt, welche die Teilnehmenden aus ihrem Alltag und Beruf mitbringen. Dadurch ermöglichen die Rollenspiele eine sehr authentische Lernerfahrung und geben den Fallgebern wertvolle Hinweise zum Umgang mit ihren Konflikten.

Modulinhalte

  • Modul 1: Klären von Zweier-Konflikten
  • Modul 2: Entwicklung und Umsetzung von Vereinbarungen
  • Modul 3: Komplexität meistern
  • Modul 4: Teamklärung I: Konfliktanalyse und Beziehungsthemen klären
  • Modul 5: Teamklärung II: Bearbeitung persönlicher, Gruppen- und Sachthemen
  • Modul 6: Kolloquium

Abschluss

Im Erfolgsfall schließt die Ausbildung mit der Erteilung eines Zertifikats der Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule „Klärungshelfer (Steinbeis)“ ab.

Alle Veranstaltungen Klärungshelfer

Dezember 2018
Anmeldung
12.12.2018
Informationsveranstaltung IKOME-Weiterbildungen
16:30 - 17:30 Uhr
Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF)
Februar 2019
Anmeldung
21.02.2019 bis 23.02.2019
Klärungshilfe - Einführung in Methoden für hocheskalierende Konflikte in Teams, Organisationen und Unternehmen
mit Tilman Metzger
Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF)
Anmeldung
21.02.2019 bis 11.01.2020
Ausbildung zum Klärungshelfer (m/w)
mit Tilman Metzger
Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF)