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Frieden lernen von Anfang an

Grundschule Markkleeberg Ost wird Friedensschule

Frieden beginnt im Kleinen: beim Zuhören, beim Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und bei der Frage, wie wir Konflikte miteinander lösen. Die Grundschule Markkleeberg Ost hat sich im vergangenen Schuljahr intensiv damit beschäftigt – und wird nun als Friedensschule ausgezeichnet.

Am 21. September 2026, dem Internationalen Tag des Friedens, erhält die Grundschule Markkleeberg Ost offiziell die Auszeichnung als Friedensschule.

Konflikte gehören dazu – der Umgang mit ihnen entscheidet

Eine Friedensschule ist keine Schule ohne Streit. Kinder sollen vielmehr früh lernen, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, anderen zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.

„Frieden in der Schule bedeutet nicht Harmonie um jeden Preis. Es bedeutet, mit Unterschieden umgehen zu können, Spannungen auszuhalten und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen“, erklärt Dr. Christa D. Schäfer, fachliche Leiterin des Projekts.

Frieden im Schulalltag erlebbar machen

Im vergangenen Schuljahr beschäftigten sich fünf Pädagog*innen der Grundschule Markkleeberg Ost als Friedensbotschafter*innen intensiv mit Friedenspädagogik, Achtsamkeit und konstruktiver Konfliktbearbeitung.

Anschließend wurde die gesamte Schulgemeinschaft aktiv. In einer Projektwoche entstanden zahlreiche Ideen und Aktionen rund um Respekt, Verantwortung und Zusammenhalt. Bei der Feierstunde präsentieren die Schüler*innen unter anderem ihre Streitschlichtung und einen gemeinsam entstandenen Friedensteppich.

Friedensarbeit nachhaltig verankern

Die Auszeichnung ist Teil der Initiative „10 Friedensschulen für Leipzig und Umgebung“ des Bundesverbandes Steinbeis für Mediation, Supervision und Coaching. IKOME | Steinbeis Mediation begleitet das Bildungsprojekt als Kooperationspartner und Unterstützer.

Ziel ist es, Friedensarbeit nachhaltig im Schulalltag zu verankern, Pädagog*innen zu qualifizieren und Kindern altersgerechte Wege der Konfliktklärung zu vermitteln.

Die Auszeichnung ist dabei nicht nur eine Würdigung des bisher Erreichten, sondern auch eine Ermutigung, diesen Weg weiterzugehen.

Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen lernen, Konflikte miteinander statt gegeneinander zu lösen.

Weitere Schulen aus Leipzig und Umgebung werden demnächst in das Programm aufgenommen. Interessierte Schulen können sich bereits an den Bundesverband Steinbeis wenden:

Bundesverband Steinbeis
Ulrike Arndt & Dr. Christa D. Schäfer:
+49 (0)163 337 357 3
schulmediation@steinbeis-mediationsforum.de

 

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