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Feierlicher Projektauftakt in Guben
Das deutsch-polnische Projekt „Gemeinsam stärker“ startet in eine neue Runde
Ein starkes Zeichen für Dialog, Beteiligung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit:
Am 20. Januar 2026 fiel in Guben der feierliche Startschuss für das Projekt „Gemeinsam stärker 2.0“. In den Räumen der Geschäftsstelle der Euroregion Spree-Neiße-Bober kamen die Projektverantwortlichen zusammen, um den Beginn der neuen Projektphase offiziell zu begehen.
Wir begleiteten diesen besonderen Moment – unsere langjährige Mitarbeiterin Verena Reinecke stellte dabei unser Moderationskonzept für Bürgerbeteiligung in der deutsch-polnischen Grenzregion vor. Ein Konzept, das bereits im Vorgängerprojekt seine Wirkung eindrucksvoll entfaltet hat.
Ein erfolgreiches Projekt wird fortgeführt
„Gemeinsam stärker 2.0“ knüpft direkt an das erfolgreiche Projekt
„Gemeinsam stärker! – Gemeinsame Krisenbewältigung in der deutsch-polnischen Grenzregion“ an. Mit der feierlichen Unterzeichnung der neuen Partnerschaftsvereinbarung unterstrichen die Projektpartner nicht nur den Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit, sondern setzten zugleich ein klares Zeichen: Bürgerbeteiligung über Grenzen hinweg ist wichtig – und zukunftsweisend.
Vertreterinnen und Vertreter folgender Projektpartner bekräftigten ihre Zusammenarbeit:
- Landkreis Spree-Neiße
- Landkreis Krośnieński
- Euroregion Sprewa–Nysa–Bóbr
- Universität Zielona
- Euroregion Spree-Neiße-Bober
Dialog, der verbindet – über Grenzen hinweg
Schon im Vorgängerprojekt brachten unsere Moderatorin und Mediatorin Verena Reinecke gemeinsam mit Institutsleiter Prof. Dr. Gernot Barth Menschen miteinander ins Gespräch – Bürgerinnen und Bürger mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung.
Alle Dialoge wurden zweisprachig von Mariola Birkner und Konrad Sobzcyk moderiert, was die Verständigung auf Augenhöhe gewährleistete. So entstanden echte Dialogräume zwischen deutschen und polnischen Bürgerinnen und Bürgern – ein wichtiger Beitrag zur Stärkung demokratischer und partizipativer Prozesse. Dieses Projekt leistete Pionierarbeit für grenzüberschreitende Mitgestaltung und Mitbestimmung. Kein Wunder also, dass sich alle Beteiligten mit großem Engagement für eine Fortsetzung eingesetzt haben – mit Erfolg.
Bürgerbeteiligung mit Zukunft
Auch im neuen Projekt steht die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Geplant sind vier grenzüberschreitende Bürgerdialoge, die von einem ehrenamtlich deutsch-polnisch besetzten Bürgerbeirat begleitet werden. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in den Jahren 2026 und 2027.
Ein besonderer Fokus liegt auf der nachhaltigen Verankerung der Beteiligungsformate in der Region. Gleichzeitig richtet sich der Blick gezielt auf eine neue Zielgruppe: Vor allem junge Menschen sollen stärker in Beteiligungsprozesse eingebunden werden.
Der erste deutsch-polnische Bürgerdialog des Projekte „Gemeinsam stärker 2.0“ findet am 19. Mai 2026 in der Alten Färberei in Guben statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und mitzuwirken.
Förderung und Begleitung
Das Vorhaben wird im Rahmen des Förderprogramms Common Ground von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Wir begleiten „Gemeinsam stärker 2.0“ erneut mit einer zweisprachigen Moderation und bringen unsere fachliche Expertise in der Gestaltung von Beteiligungsprozessen über den gesamten Projektverlauf hinweg ein.
Mehr Informationen zum Vorgängerprojekt finden Sie in unserem Blogbeitrag: "Gemeinsam Zukunft gestalten".
Wir freuen uns sehr auf den ersten deutsch-polnischen Bürgerdialog des Projektes am 19.05.2026 in Guben – und auf viele inspirierende Gespräche, neue Begegnungen und gemeinsame Schritte hin zu einer starken, lebendigen Bürgerbeteiligung in der deutsch-polnischen Grenzregion.
Die Bilder stammen von Dawid Kowalik, der die Veranstaltung begleitete.
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