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10. Stuttgarter Mediationsforum 2026
Praxis, Austausch und neue Impulse
Am 16. und 17. November 2026 ist es wieder so weit: Das 10. Stuttgarter Mediationsforum – Die Steinbeis-Tage lädt Mediatoren, Supervisoren, Coaches, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Juristen, Pädagogen und alle Interessierten an professioneller Konfliktbearbeitung ins Steinbeis-Haus in Stuttgart ein.
Zum zehnten Jubiläum erwarten Sie zwei intensive Tage mit neuen fachlichen Impulsen, praxisnahen Workshops und viel Raum für persönlichen und beruflichen Austausch. Dabei bleibt das Stuttgarter Mediationsforum dem treu, was die Veranstaltung seit Jahren auszeichnet: Lernen, Begegnung und Vernetzung in einer familiären Wohlfühlatmosphäre.
Das Programm 2026 zeigt zugleich, wie vielfältig professionelle Konfliktarbeit heute ist. Im Mittelpunkt stehen nicht nur klassische Fragen der Mediation, sondern auch Konfliktmanagement in Organisationen, Verhandlungsführung, Künstliche Intelligenz, Neurodiversität, Humor und Provokation, Beratungsmethoden, Abschiedsprozesse und Loyalitätskonflikte.

Vielfältige Perspektiven auf Konflikte, Mediation und Beratung
Wie lassen sich Konflikte in Unternehmen und Organisationen professionell begleiten? Wie können wir Verhandlungen auch unter schwierigen Bedingungen souverän führen? Welche Möglichkeiten eröffnet Künstliche Intelligenz für die Konfliktarbeit? Und welche Rolle spielen Haltung, Humor oder Neurodiversität in Beratung und Mediation?
Das 10. Stuttgarter Mediationsforum nähert sich diesen Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.
Das Programm im Überblick
16. November 2026 – Tag 1 | 10:00–18:00 Uhr
„Mediation in Organisationen und Unternehmen“ mit Sosan Azad
Konflikte in Organisationen wirken sich auf Zusammenarbeit, Produktivität und Veränderungsfähigkeit aus. Der Workshop zeigt aus einer systemischen und strategischen Perspektive, wie solche Konfliktdynamiken professionell begleitet werden können. Im Mittelpunkt stehen Praxis und gemeinsame Reflexion.
„TACTIC-Prinzip: 64 Ansatzpunkte und Einsatz von KI im Konflikt“ mit Dr. Karsten Engler und Daniel Veith
Wie lassen sich komplexe Konflikte systematisch betrachten und Verhaltensmuster besser verstehen? Die Teilnehmenden lernen das TACTIC-Prinzip mit 64 Ansatzpunkten kennen und erfahren, wie KI gezielt in diesem Kontext eingesetzt werden kann. Ergänzend fließen Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie zum Konfliktverhalten ein.
„Weil Erfolg kein Zufall ist – sondern das Ergebnis guter Verhandlungsführung“ mit Emine Sanli
Verhandeln bedeutet mehr, als die besseren Argumente zu haben. Der Workshop verbindet strategische Vorbereitung, Verhandlungstechniken und individuelles Feedback. Ziel ist es, den eigenen Verhandlungsstil weiterzuentwickeln und auch in herausfordernden Situationen neue Handlungsspielräume zu gewinnen.
„Umgang mit Neurodiversität in Beratung und Mediation“ mit Prof. Dr. Gernot Barth
Neurodiversität gewinnt auch für Mediation und Beratung zunehmend an Bedeutung. Der Workshop nimmt in den Blick, was unterschiedliche Arten der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung für die professionelle Begleitung von Menschen und Konflikten bedeuten können.
„Jenseits der Mediation – Konflikte erzeugen, regulieren und vermeiden“ mit Michel Bieler-Loop
Nicht jeder Konflikt soll möglichst schnell aus der Welt geschafft werden. Gerade in Transformations- und Veränderungsprozessen können Konflikte notwendige Entwicklungen anstoßen. Der Workshop fragt deshalb, wann Konflikte produktiv sein können, wie Eskalationen reguliert werden und welche Konflikte besser vermieden werden sollten. Gearbeitet wird dabei auch mit konkreten Fällen und Erfahrungen der Teilnehmenden.
Gemeinsamer Abend ab 19:00 Uhr
Nach einem intensiven ersten Workshoptag geht es in entspannter Atmosphäre weiter: Ab 19:00 Uhr sind alle Teilnehmenden zu Speis und Trank eingeladen. Eine gute Gelegenheit, Gespräche aus den Workshops fortzusetzen, neue Kontakte zu knüpfen und bekannte Gesichter wiederzutreffen.

17. November 2026 – Tag 2 | 10:00–17:00 Uhr
„Methoden in der Mediation, Supervision und Coaching“ mit Sosan Azad
Welche Methode passt zu welchem Prozess und zu welchen Menschen? Sosan Azad lädt dazu ein, den eigenen Methodenkoffer neu zu bestücken und gleichzeitig die eigene Haltung und Prozessgestaltung zu reflektieren. Ein methodischer und kreativer Workshop mit besonderem Praxisfokus.
„Schwierige Verhandlungen in schwierigen Zeiten in Wirtschaft und Politik“ mit Dr. Reiner Ponschab
Wie gehen wir mit Drohungen, Manipulationen oder unfairen Verhandlungstaktiken um? Dr. Reiner Ponschab greift aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Politik auf und beschäftigt sich mit der Frage, wie sachgerechtes Verhandeln auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann.
„Humor und Provokation in Coaching, Mediation und Beratung“ mit Sascha Neumann
Humor kann neue Perspektiven eröffnen – Provokation kann festgefahrene Denkmuster in Bewegung bringen. Doch wann sind solche Interventionen hilfreich und wann kontraproduktiv? Der Workshop vermittelt Grundlagen der humorvoll-provokativen Systemarbeit und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die vorgestellten Werkzeuge praktisch auszuprobieren.
„Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh'n – Wie man Abschied nimmt“ mit Rainer Wawrzik
Abschied und Loslassen können Menschen über lange Zeit beschäftigen – beruflich, in Beziehungen, innerhalb der Familie oder nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Der Workshop stellt einen Ansatz vor, mit solchen Übergängen und Abschiedsprozessen umzugehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
„Ich will Papa nicht sehen – Wie gehe ich mit dem Loyalitätskonflikt in Trennungssituationen um?“ mit Axel Mannherz
Trennungen können Kinder in schwierige Loyalitätskonflikte bringen. Der Workshop richtet den Blick auf diese besonderen Konfliktdynamiken und deren Bedeutung für die professionelle Begleitung von Familien und Trennungssituationen.
Warum Sie beim 10. Stuttgarter Mediationsforum dabei sein sollten
Das Stuttgarter Mediationsforum verbindet fachliche Weiterbildung mit unmittelbarem Praxisbezug. Statt ausschließlich über Methoden und Modelle zu sprechen, steht das gemeinsame Erleben, Ausprobieren und Reflektieren im Mittelpunkt.
Die Themenvielfalt eröffnet dabei Perspektiven weit über die klassische Mediation hinaus. Sie können Ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Konflikten vertiefen, Ihren Methodenkoffer erweitern, neue Entwicklungen kennenlernen und Impulse für Führung, Coaching, Supervision und Beratung mitnehmen.
Gleichzeitig bietet das Forum Raum für etwas, das im Berufsalltag häufig zu kurz kommt: Austausch und Vernetzung. Zwei Tage lang treffen Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen aufeinander, die eines verbindet – das Interesse daran, Konflikte besser zu verstehen und Menschen in Klärungs- und Veränderungsprozessen professionell zu begleiten.
Anmeldung und weitere Informationen
Die Anmeldung für das 10. Stuttgarter Mediationsforum am 16. und 17. November 2026 ist bereits möglich. Veranstaltungsort ist das Steinbeis-Haus, Filderhauptstraße 142, 70599 Stuttgart.
Das Komplettticket für beide Veranstaltungstage kostet 439 Euro netto, ein Tagesticket 259 Euro netto. Mitglieder des Steinbeis-Mediationsforum e. V. erhalten 30 Prozent Rabatt. Für Mitglieder des ÖBM, der DGM sowie weiterer Partnerverbände ist ein Rabatt von 20 Prozent vorgesehen.
Weitere Informationen zu den Workshops, Referierenden und Tickets sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Veranstaltungsseite:
www.mediationstage.de/stuttgart
Wir freuen uns darauf, Sie beim 10. Stuttgarter Mediationsforum in Stuttgart begrüßen zu dürfen!
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