Schulverweigerung



Der Begriff Schulverweigerung findet dann Verwendung, wenn schulpflichtige Kinder und Jugendliche wiederholt unentschuldigt vom Unterricht abwesend sind. Im Alltag oft als Schulschwänzen bezeichnet sind die Folgen oft erheblich. Die Folgen sind, je nach Motivation der betreffenden Person, Bestrafungen und Fehlentwicklungen unterschiedlichen Ausmaßes.

Motivation können Angst, Stress durch Leistungsdruck oder Unterforderung sein, weshalb die Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum dem Unterricht fern bleiben. Am häufigsten tritt Schulverweigerung bei 14 bis 16jährigen Schülern auf, beginnt aber oft schon in der Grundschule.

Folgen des schulverweigernden Verhaltens sind unter anderem fehlende Schulabschlüsse, mangelnde soziale Kompetenz, Zurückbleiben in der Persönlichkeitsentwicklung, keine Zeugnisse oder schlechte Noten und der Verlust sozialer Integration. Die Bereitschaft zur Kriminalität und das Risiko zum Drogenmissbrauch sind weitere Auswirkungen der Schulverweigerung.